Unsere Geschichte

Åre, ein Bergdorf in der schwedischen Provinz Jämtland, im Jahre 1986.

Eines Tages trafen sich drei talentierte Skifahrer, um sich über ein paar Dinge zu unterhalten, die sie, aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen, nachdenklich gemacht hatten. Erstens, warum stellte niemand Kleidung her, die sie auch tragen wollten. Kleidung die außerordentliche Funktionalität mit einem schlichten und coolen Design kombinierte: nicht zu auffällig, aber doch mit dem gewissen Etwas. Zweitens, gab es eine Möglichkeit , wie die drei öfter und mehr Zeit in ihrem Lieblingsskiort, dem kleinen Bergdorf Åre im Herzen der schwedischen Berge, verbringen konnten?

Die drei Skifahrer bildeten ein außergewöhnlich gutes Team, um die richtigen Antworten zu finden. Stefan Engström war ein weltklasse Buckelpisten Skifahrer, welcher mehrere Weltmeistertitel gewonnen hatte. Peter Blom war der Chefredakteur von Schwedens größter Skizeitschrift, Christer Mårtensson war künstlerischer Leiter und Designer. Das Team wurde kurze Zeit später durch den ehemaligen, alpinen Skifahrer und Skihändler, Jonas Ottosson komplettiert.

Es sollte sich herausstellen, dass die Antwort auf beide Fragen Peak Performance lautete. Das anfängliche Ziel der Gruppe war es, Kleidung für sich selbst und für ihre Freunde herzustellen, gerade genug um davon leben zu können. Aber der Rest der Welt wollte mehr. In den späten 1980er Jahren hatten die Menschen genug von Verschwendung und Oberflächlichkeit. Jeder vermisste das Authentische, welches nur von ernstgemeinter Qualität erbracht werden kann. Plötzlich wollten alle lieber ein Holzfällerhemd, als Neon und Glitter. In der Musikindustrie ersetzte Grunge synthesizer Musik und Peak Performance ersetzte einige auffällige Marken auf den Skihängen.

Die Einwohner von Åre sind natürlich stolz auf die Marke, die sich einen weltweiten Namen aufgebaut hat. Die Einheimischen sind jedoch immer noch genauso skeptisch gegenüber allen, die versuchen damit zu prahlen oder anzugeben. Du musst dich zuerst auf der Piste, in den Stromschnellen, mit deinem Fahrrad, auf Arbeit, oder vielleicht auch nur mit einer guten Geschichte am Lagerfeuer beweisen. Und wenn dir dies gut gelungen ist, dann bekommst du auch ein anerkennendes Nicken.

 

1986-1990

Wir drehen die Zeit zurück ins Jahr 1986. „Platoon“ und „Die Farbe des Geldes“ kamen in die Kinos. „We are the world“ gewann alle Grammys und Jan Hammer schrieb den Titelsong für Miami Vice. Argentinien wurde mit Diego Maradona Fußballweltmeister, Boris Becker schlug Ivan Lendl im Finale von Wimbledon, und Ingemar Stenmark gewann seinen 82. Weltcupsieg. Nintendo brachte seine Marke „Playstation“ auf den Markt.

Zur gleichen Zeit erlebte ein kleines schwedisches Wintersportgebiet einen Boom, der sich wie eine Supernova anfühlte. 1986 war das Jahr, in dem Åre zum Zentrum der Welt wurde. Alle waren dort, und wir meinen wirklich alle. Auch wenn einige nicht wussten warum, aber sie waren trotzdem da. Sie brachten das "Berg"-Gefühl in die Bars und Discotheken. Andere machten sich auf eine ganz andere Reise. Es war im Winter 1986, als Peak Performance von einer Gruppe unbezähmbarer Skisportbegeisterter gegründet wurde, die gerade aus Sun Valley, Idaho, zurückgekommen waren.

Jeder, der schonmal in Åre war, weiß, dass es dort mehr Herausforderungen gibt, als die Pisten zu erobern. Åre ist ein unglaublicher Ort, aber das Wetter ist wirklich unvorhersehbar. Es verlangt Geduld, Hartnäckigkeit und eine wirkliche Leidenschaft für das Skifahren, um der Kälte, Dunkelheit und - manchmal - dem Mangel an Schnee zu trotzen.

Von Anfang an wurde unser Unternehmen von dem geprägt, was uns selbst wichtig ist. Das Finden des richtigen Designs und der richtigen technischen Lösungen war vorrangig. Und diese Strategie funktionierte, und sie funktioniert bis heute, womit alle Erwartungen übertroffen werden. Die schiere Menge der Bestellungen, von unserem ersten Versandkatalog, überwältigte das kleine Postamt der Stadt. Es wurde so viel, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden mussten, nur um alles bearbeiten zu können. In den ersten Jahren haben die meisten Sachen länger gedauert, als unbedingt notwendig. Peak Performance war schließlich ein Unternehmen das von Skifahrern gegründet wurde, die sich nichts mehr wünschten, als Ski fahren zu können, wenn der Winter erst einmal da war. Mensch und Natur in perfekter Eintracht, wie wir so schön sagen. An manchen Tagen waren die Telefone nicht besetzt und die Post wurde nicht geöffnet, stattdessen tauschten unsere Mitarbeiter Designideen, im Skilift auf dem Weg hoch zu Åres höchsten Gipfel aus.

Wer es geschafft hat, unser kleines Büro in Åre zu finden, wurde oft mit einem Schild konfrontiert "Wir sind Ski laufen". Die Nächte haben wir in unserem bescheidenen Firmensitz damit verbracht, neue Kleidung zu entwerfen, an neuen Skizzen für den Katalog zu arbeiten und Bestellungen zu verpacken. Das war eine tolle Zeit. Und es sollte noch besser kommen.

 

1991-1995

Åre, in der schwedischen Provinz Jämtland. Postleitzahl 830 13. Åre gibt es nur einmal. Tatsächlich gibt es allerdings so viele Plätze wie Åre. Cortina, Chamonix, Vail, Aspen, Verbier, Zermatt und St. Moritz.

Alle sind klassisch Skigebiete mit derselben Exklusivität und Tradition wie Åre. Sie haben alle etwas gemeinsam. Die gleiche glühende Leidenschaft und dieselben Wertvorstellungen, die sich alle führenden Skigebiete der Welt teilen. Man könnte sagen, dass wir von Anfang an dieses Ziel verfolgt haben: Unser Schild möglichst schnell außen an einem Skigeschäft in einem dieser historischen Orte in Europa und Amerika aufzuhängen. Es sollte sich herausstellen, dass das nicht so einfach war. Dies waren nicht gerade die fortschrittlichsten Orte. Expansiv und einzigartig, das stimmt. Sie waren und sind jedoch auch ihrer langen Geschichte treu. Ladenlokale und dergleichen werden oft von einer Generation an die nächste weitergegeben. Plötzlich Platz für eine Gruppe Skandinavier in coolen neuen Jacken zu machen, passte nicht so richtig ins Bild.

Man könnte sagen, dass Peak auf einer dunklen Piste voller Hindernissen ganz auf sich selbst angewiesen war. Die perfekte Herausforderung. Genauso eine Herausforderung der wir uns gerne annehmen. Nachdem einige der hohen Tiere vor Ort mit unserem Finanzvorstand Ski fahren waren, sah die Sache schon rosiger aus. Sie waren sich nicht darüber im Klaren, dass unser Zahlenzauberer ein ehemaliger schwedischer Freestyle-Meister war. Oder das unser Vertriebsleiter auf der Buckelpiste an den Olympischen Spielen teilgenommen hatte. Und dass einer unserer Gründer bei mehreren Weltcups geehrt wurde. Sie waren tatsächlich ziemlich überrascht. Als die lokalen Stars diese Vertriebsmitarbeiter eines Bekleidungsunternehmens mit auf den Berg nahmen, um ihnen das eine oder andere beizubringen, haben sie plötzlich begriffen, dass diese Typen echte Originale waren.

Von der Postleitzahl 830 13 zu einem Neustart. Nummer: 1. Echte Kleidung für echte Skifahrer.

 

1996-2000

Innerhalb von 10 Jahren hatte sich Peak Performance zu einem großen Unternehmen entwickelt. Weit bekannt, gut etabliert und sehr geschätzt. Und natürlich erfolgreich. Ständig dabei sich neu zu erfinden.

Hast du schon mal einen Fisch gesehen, der in einem Schwarm schwimmt? Sie weichen nach links und rechts aus. Rauf und runter, immer wieder. Trotz, oder gerade aufgrund, ihrer großen Anzahl bleiben sie beisammen. Wie eine große Kraft. Peak Performance hat sich genauso entwickelt. Eine Bewegung, ein gleichförmiges Leuchten, eine große Kraft mit starken Individuen, die alle dasselbe Ziel anstreben, ohne dabei zu berechenbar zu sein.

Als Peak Performance an seinem 10. Geburtstag die Kerzen auf seiner Geburtstagstorte ausgepustet hat, war das Unternehmen stärker als je zuvor. Wir sind zahlenmäßig weitergewachsen und die Ziele des Unternehmens waren fein abgestimmt. Der Einfluss, den jeder einzelne Mitarbeiter ausgeübt hat, war enorm. Die Maschine lief auf Hochtouren und das Tempo nahm immer weiter zu. Unsere Verdienste häuften sich.

Neue Läden, eine Börsennotierung, Whitbread Sieg mit der EF Yacht, Markteinführung in Japan, Hemden und Sportjacken aus Tweed, dreilagige Gore-Tex®-Jacken, neue Niederlassung, ein steigender Aktienkurs, Sponsorenverträge, eine Messe nach der anderen und eine steigende Anzahl an Mitarbeitern. Die Lichter in der stockholmer Hauptniederlassung gingen niemals aus. Es gab immer irgendjemanden, der sich um etwas kümmerte, das unbedingt erledigt werden musste. Oder die letzten Vorbereitungen für eine Betriebsfeier mussten getroffen werden.

Die Marketingabteilung prägte den Begriff „The Great Outdoors“. Eine Beschreibung einer Skimarke, die so viel mehr umfassen sollte. Eine Outdoor-Erfahrung, Extremsport, Wildnis, Training. Ein Verlangen, lieber draußen als drinnen zu sein. Darum dreht es sich bei Peak Performance. In unserem Designstudio, dem Labor, in dem unsere neuen supertechnischen Produkte entwickelt wurden, fand unser überarbeiteter Designchef die Zeit, ein Schild aufzustellen, auf dem stand: „The Great Indoors“. Trotzdem hat er es geschafft, an mehr als 60 Tagen im Jahr auf Skiern und an 25 Tagen auf dem Surfbrett zu stehen. Natürlich immer in der allerneusten Kleidung von Peak. Er war nicht alleine.

 

2001-2005

Fredrik Jacobsson, Helen Alfredsson, Suzann Pettersen und mehr. Das ist, mit Verlaub gesagt, kein schlechtes Golfteam. Robban Olsson, Stina Jakobsson, Henrik Windstedt & Co: Das Ski-Team von Peak bestand aus den erstklassigen Skifahrern, die für Aufregung und Respekt sorgten, wo immer sie sich entschieden, teilzunehmen.

Peak Performance ist stark gewachsen und wuchs immer weiter. In jeder erdenklichen Weise. Es war viel mehr, als ein Etikett auf einer Jacke. Es war schon immer so viel mehr. Für uns war es, und ist es immer noch, eine Lebensart. Ganz egal, ob es sich ums Golfspielen oder Free-riding handelt.

Peak Performance startete mit 2.000 neuen Ideen ins neue Jahrtausend. Einige davon wurden schon realisiert. Wir haben unser neues Hauptgeschäft, den großen Peak Performance Store, mitten in Stockholm eröffnet. Und nicht zu vergessen, unsere neuen Geschäfte in Düsseldorf und Dubai.

Wir haben unsere Kollektion erweitert, neue funktionelle Materialien fürs Laufen entdeckt und eine neue Trainingskollektion entwickelt. Wir sind in unserer neuen Peak-Kleidung auf Mountainbikes gestiegen in dem Wissen, dass wir noch nicht einmal auf halbem Wege angekommen waren.

Wir fingen gerade erst an.

 

2006-2013

Liebe zum Sport. Liebe zur Natur. Unsere Leitsätze sind heute noch dieselben, wie vor 30 Jahren.

30 Jahre mit Peak Performance sind wie im Flug vergangen. Und wenn wir, entgegen unserer Art, über unsere Schulter zurückblicken, wird uns erst klar, wie unglaublich schnell diese Zeit vergangen ist.

Ja, die Zeit vergeht schnellt, wenn man so viel Spaß hat. Und trotzdem fühlt es sich wie gestern an, als wir die erste Idee hatten. Damals haben wir uns entschieden, die Geschichte der Skikleidung umzuschreiben. Als ob es gestern war, als wir an unseren Zeichentischen in Åre standen und einen Traum entworfen haben, der kurz vor der Verwirklichung stand.

Von unserem Standpunkt aus, hat sich eigentlich nur ganz wenig wirklich geändert. O.K., die Struktur hat sich geändert und ein neues professionelles Geschäftsmodel wurde eingeführt, es gibt neue Mitarbeiter und die Technologien haben sich immer weiter entwickelt. Peak Performance hat sich von einer kleinen Garagenfirma in eine marktführende Marke verwandelt.

Aber unsere Grundeinstellung ist die Gleiche geblieben. Unsere Liebe zum Sport und zur Natur. Hier gibt es nicht so viel zu verändern. Eigentlich überhaupt nichts.

Unser Blick ist auf die Zukunft gerichtet.

2014-2017

In den drei Jahrzehnten seit unserer Gründung haben wir vielfältigste Aktivitäten entfaltet. Golf, Skifahren, Training, Laufen und eine Alltagslinie, die fest mit unseren Wurzeln in einem Skiort verbunden sind. Was konnte da unser nächster Schritt sein?

Wie sich zeigte, brauchten wir nicht lange nach einer Antwort zu suchen. Sie lag direkt hier bei Peak Performance. Unser Leben ist viel schneller geworden, und deshalb brauchen wir intelligente Lösungen. Für uns ist ein aktives Leben mehr als Sport, ein Hobby oder eine Freizeitbeschäftigung. Es geht darum, wie wir zur Arbeit kommen, wie wir reisen und wie wir uns entspannen, allein oder mit Freunden. Als Berufstätige, als Skifahrer, Golfer, Läufer, Kreative und als Abenteurer – das ist unser Alltag.

Wir fingen an darüber nachzudenken, wie wir etwas machen konnten, das alle Aspekte des modernen Lebens abdeckte. Indem wir unser Know-bei bei Funktionalität und Qualität nahtlos mit modernem Design verbanden. Kleidung, die für den Alltag in einem urbanen Umfeld gemacht ist. Natürlich vergessen wir nie unsere Wurzeln auf der Skipiste und stellen weiter die beste Skikleidung her, die wir uns vorstellen können – immer in Zusammenarbeit mit Profi-Skifahrern.

Letztlich geht es um Freiheit. Darum, das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen, weil wir immer auf alles vorbereitet sind. Von der Piste bis zur Straße, vom Fahrrad bis zur Bar, von der Arbeit bis zum Workout – das ist Peak Performance.